Blackout – wenn nichts mehr geht:
IT-Notfallplanung & Krisenvorsorge.

Stromausfälle passieren immer wieder, wenn auch selten. Doch was wäre, wenn der Strom nicht nur lokal, sondern zeitgleich in weiten Teilen Europas ausfallen würde? So etwas gab es noch nie. Aber das Österreichische Bundesheer erwartet ein solches Szenario – ein sogenanntes Blackout – binnen der nächsten fünf Jahre. Das Schadenspotenzial wäre enorm.

Die Coronakrise hat gezeigt: Extremszenarien sind reale Bedrohungen, die uns unvorbereitet treffen können – und dabei enorme Schäden anrichten. In unserer digitalisierten, vernetzten Welt hätte bereits ein mehrstündiger IT-Ausfall gravierenden Folgen.

Was ist ein Blackout?

Ein Blackout ist ein überregionaler Stromausfall, der weite Teile der (europäischen) Stromversorgung über Stunden, Tage und im schlimmsten Fall sogar Wochen unterbricht. In unserer hochgradig vernetzten und vor allem Strom- und IT-abhängigen Welt eine Horrorvorstellung. Binnen kürzester Zeit würde die Versorgung mit lebenswichtigen Gütern zusammenbrechen.

Warum für einen Blackout vorsorgen?

In der heutigen Informationsgesellschaft sind wir hochgradig von Daten und automatisierten Prozessen abhängig, die durch IT-Systeme gesteuert werden – quer durch alle Branchen und Betriebsgrößen. Ein plötzlicher Stromausfall kann in der IT verheerenden Schaden anrichten, von Datenverlust bis zu beschädigten Geräten und Systemen sowie Geschäftsausfällen. MP2 IT-Solutions ist Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge und hilft Menschen und Organisationen, sich auf mögliche Krisen und kommende Herausforderungen im Bereich der IT vorzubereiten. Nur mit organisatorischen und technischen Präventionsmaßnahmen können Schäden minimiert und die Handlungsfähigkeit rasch zurückerlangt werden. Denn letztendlich geht es nicht nur um die Technik, sondern um die gesellschaftliche Abhängigkeit von Versorgungsleistungen.

Was tun für eine umfassende IT-Krisenvorsorge?

Ein Blackout legt die gesamten IT-Systeme eines Unternehmens lahm. Es ist daher wichtig, einen umfassenden Notfallplan zu haben. Die Expert*innen bei MP2-IT-Solutions unterstützen Sie für eine IT-Krisenvorsorge im Falle eines Blackouts:

  • Erstellung eines IT-Sicherheitskonzepts
  • professionelle Notfallplanung & IT-Notfallhandbuch inkl. Maßnahmenkatalog für die gesamte Organisation
  • Risikoanalyse & Folgeabschätzung – gemäß ISO 27001:2013 Informationssicherheitsmanagement
  • Simulation von IT-Notfällen & Durchführen von Tests – geplantes Herunterfahren & Wiederhochfahren von Systemen
  • Risikoakzeptanz, Awareness-Schulungen & Trainings für Führungsteam & Mitarbeiter*innen

Blackout – In 3 Schritten zur Krisenvorsorge

  1. Risikoanalyse & Bestandsaufnahme
    Der erste Schritt beinhaltet die Analyse von Risiken und mögliche Bedrohungen, eine Bewertung sowie eine Folgeabschätzung.  Welche Folgen und Auswirkungen hat ein plötzlicher, europäischer Stromausfall auf Ihre Infrastruktur und Ihre Geschäftsprozesse? Welche Komponenten müssen aufrechterhalten werden? Analysieren Sie alle IT-Komponenten und Systeme wie auch Zeitreserven (USV), bestehende Shutdown-Prozedere, uvm.

  2. Krisenvorsorge & Notfallpläne
    Mithilfe von IT-Notfallplänen und  Notfallhandbüchern bereiten Sie sich und Ihr Team auf ein mögliches Szenario vor. Die Notfallplanung enthält Shutdown- und Wiederherstellungs-Prozesse, Prioritätenlisten sowie Personallisten, Krisenstäbe, Kommunikationsketten und das Schlüsselpersonal. Sie dienen als Leitfaden, um im Krisenfall rasch die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Denken sie daran, Notfallpläne auch offline zur Verfügung zu stellen.

  3. Risikoakzeptanz, Trainings & Workshops
    Sensibilisieren Sie Ihr Team in Bezug auf Risiken und bereiten Sie es auf mögliche Szenarien vor. Üben Sie den Extremfall unter möglichst realistischen Bedingungen und testen Sie Ihre Systeme. Auch die persönliche Vorsorge der Mitarbeiter*innen im Falle eines Blackouts ist wichtig – weisen Sie darauf explizit hin, damit Sie im Fall des Falles auch mit ihnen rechnen können. Denken Sie daran: Die Telekommunikation und IT-Infrastruktur werden im Falle eines flächendeckenden Stromausfalls nicht bzw. nur eingeschränkt zur Verfügung stehen – das betrifft Unternehmen und auch private Haushalte. Und der Telekommunikationsausfall wird noch deutlich länger als der Stromausfall dauern!

Mit MP2 IT-Solutions im Blackout-Fall gewappnet sein

„Ein plötzlicher Stromausfall kann in der IT und somit für Unternehmen verheerenden Schaden anrichten – von Datenverlust bis zu beschädigten Geräten und Systemen. Deshalb braucht es Vorbereitung, Pläne und Simulationen. Bereiten Sie aber nicht nur Systeme, sondern auch Ihr gesamtes Team auf einen Notfall vor. Fragen Sie sich dabei auch: Wissen alle Mitarbeiter*innen, was bei einem Blackout oder einem anderen Notfall zu tun ist? Und wo das Offline-Notfallhandbuch zu finden ist bzw. welche Maßnahmen zeitnah einzuleiten sind, wenn Entscheidungsträger eventuell nicht mehr erreicht werden können? Ab wann davon ausgegangen werden kann, dass es sich bei einem Ausfall um einen überregionalen Blackout handelt? Beziehen Sie daher all Ihre Abteilungen und somit Ihr gesamtes Team stark mit ein. Wir bei MP2 IT-Solutions gehen ganz nach unserem Credo vor: IT für Unternehmen. Lösungen für Menschen“, so Gerlinde Macho, Unternehmensführung & -beratung sowie zertifizierte Information Security Managerin für ISO 27001.


Unser Partner in Sachen "Strom ohne Unterbrechung" – EPS Electric Power Systems

Stromausfall im Serverraum – unterschätzte Gefahr

EPS Electric Power Systems GmbH ist seit über 20 Jahren für die Planung, Errichtung und Wartung individueller Serverraumlösungen, USV-Anlagen und IT-Infrastruktur bekannt. Im Fall eines Blackouts wären Privathaushalte sowie Rechenzentren und Produktionsbetriebe gleichermaßen betroffen. Die Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) gilt dabei als eine wichtige Blackout-Schutzmaßnahme für Serverräume und Industrieanlagen. Sie wird in die Stromzuleitung der zu sichernden Anlage eingefügt und garantiert bei kurzen Ausfällen Versorgungskontinuität. Mit dem richtigen Notfallmanagement im Serverraum lassen sich mögliche Schäden bzw. Folgeschäden vermeiden. Folgende Überprüfungen sollen regelmäßig durchgeführt werden:

  • Rechenzentrum-1-Tages-Check
  • regelmäßiges USV-Service vom Fachpersonal
  • Upgrade von USV-Anlagen & Notstromaggregaten
  • ITK-Verkabelungskonzepte
  • klimaschonende Klimatisierung
  • Brandschutz & Sicherheitstechnik
  • Energieverteilung & -messung

 

„Im Rahmen des Funktions- und Lasttests gehen wir bewusst an die Belastbarkeitsgrenzen und können dadurch mögliche Risiken erkennen und präventiv vermeiden“, erklärt Jürgen Grubmüller, technischer Leiter bei EPS Electric Power System.


Compact-RZ – Micro-Rechenzentrum mit Full-Service-Betreuung

Zusammen mit EPS Electric Power Systems bieten wir – MP2 IT-Solutions – mit Compact-RZ eine hochverfügbare und modulare Rechenzentrumslösung aus einer Hand. Egal ob für Klein-, Mittel- oder Großbetriebe – mit dem Mini-Rechenzentrum ist Ihre IT sofort einsatzbereit und jederzeit modular erweiterbar.


Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge

MP2 IT-Solutions ist Mitglied der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge. Die Plattform zeigt Handlungsmöglichkeiten ergänzend zum Katastrophenschutz auf und dient als Vernetzungsplattform zwischen Menschen und Organisationen, um die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung zu forcieren. Als Mitglied ist es uns wichtig, Menschen und Organisationen zu helfen, sich auf mögliche Krisen sowie Herausforderungen im Bereich der IT bestmöglich vorzubereiten.

Logo Österreichische Gesellschaft für Krisenvorsorge

Herbert Saurugg, der Blackout-Experte empfiehlt

"Gerade im IT-Umfeld geht es nicht nur um die Notstromversorgung. Zum einen ist es wichtig, das Personal und dessen persönliche Vorsorge zu adressieren, und zum anderen, dass es klare (automatisierte) Prozesse für den Shutdown und das Wiederhochfahren bedarf. Besonders bei Systemen, die normalerweise nicht abgeschaltet werden, drohen bei einem Blackout, wo es je nach Dauer des Stromausfalls doch zu einer Unterbrechung der Stromversorgung kommen kann, enorme Hardware-Schäden."

Herbert Saurugg, MSc
Blackout-Experte & Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge

IT-Strategie, Krisenmanagement & Vorsorge sind Chefsache.

Die Geschäftsführung ist in der Pflicht, Maßnahmen zur Krisenvorsorge zu setzen, um im Notfall professionell vorgehen zu können, handlungsfähig zu bleiben, Schäden zu vermindern sowie Haftungsfälle auszuschließen.
Wir in der Unternehmensführung von MP2 IT-Solutions stehen für Strategie, Beratung, Trainings sowie konkreten Maßnahmen für eine professionelle Krisenvorsorge in Ihrem Unternehmen jederzeit zur Verfügung.

Mag. Gerlinde Macho, CMC CSE

Digitalisierungsberatung & Unternehmensführung
+43 720 55 955 330
gerlinde.macho@mp2.at

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Manfred Pascher, CMC

Geschäftsführender Gesellschafter
IT-Security-Experte
+43 720 555 955 333
manfred.pascher@mp2.at

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Ing. Christoph Kitzler

Geschäftsführer & technischer Leiter
+43 720 555 955 370
christoph.kitzler@mp2.at

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Fragen Sie jetzt an. Blackout-Vorsorgemaßnahmen.

Fragen Sie jetzt zu Vorsorgemaßnahmen für ein Blackout an. Unsere IT-Experten sind gerne für Sie da unter Tel.: +43 720 555 955 bzw. per E-Mail: mp2@mp2.at. Oder Sie füllen einfach dieses Kontaktformular aus.

 

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DSGVO & Informationssicherheit

Seit 25. Mai 2018 ist die Datenschutz-Grundverordnung in Kraft getreten – hier besteht für Unternehmen jeder Größe Handlungsbedarf. Wir leiten kompetente Beratung & Inhouse-Workshops zum Thema DSGVO.

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Blackout – private & individuelle Vorsorge nicht vergessen

Denken Sie daran: auch die private Vorsorge ist ein wichtiger Aspekt, denn Sie in Ihr Team kommunizieren sollten. Wie der Blackout-Experte Herbert Saurugg aufzeigt, ist die persönliche und familiäre Vorsorge ein unterschätzter Bereich. Zudem hängt die Handlungsfähigkeit der Wirtschaft von dem zur Verfügung stehenden Personal ab. Ist für den persönlichen Bereich vorgesorgt, stehen zusätzliche wichtige Ressourcen und helfende Hände zur Verfügung.

  • Schaffen Sie Bewusstsein für einen möglichen Krisenfall und sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter*innen für Risiken und mögliche Bedrohungen.
  • Informieren Sie Ihr Team über dementsprechende Maßnahmen und geben Sie konkrete Tipps zur persönlichen Vorsorge.
  • Denken Sie beispielsweise an Basisvorrat, Bewältigungsstrategien und Ressourcen, die stromunabhängig sind sowie gegenseitige Unterstützung und Nachbarschaftshilfe.