Mit Bildmaterial im Web punkten: Praxistipps für Redakteure

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Dieses Motto gilt auch für die Webpräsenz, wie auf Websites und Social Media Plattformen. Damit Ihr Auftritt im Web professionell und auch rechtlich korrekt ist, haben wir hier praktische Infos und Tipps zusammengestellt.

Suchmaschinen-Optimierung & Bilderkennung

Allgemein gilt: Suchmaschinen lieben Bilder und Media-Mix. Websites mit Multimedia-Content ranken daher grundsätzlich besser. Suchmaschinen können heute bereits ganz gut erfassen, was auf einem Bild abgebildet ist. Zusätzliche Informationen holen sich die Web-Crawler aus den Meta-Daten und dem Kontext.

  • Verzichten Sie auf generisches Bildmaterial, denn Stockfotos werden bereits auf vielen anderen Websites verwendet.
  • Google liebt einzigartige Inhalte. Produzieren Sie eigene Bilder und Inhalte, um im Ranking zu punkten

"Websites leben von ansprechenden Bildern. Mit dem passendem Bildmaterial können Sie nicht nur Ihre Services und Produkte anschaulich präsentieren und Beiträge auflockern. Mit suchmaschinen-optimierten Fotos, Grafiken und Videos können Sie die Besucherzahl auf Ihrer Website steigern.

Sabine Paukner
Webconsulting & Media Design MP2 IT-Solutions
web@mp2.at


Datei- & Bildgröße im Web

Bildgröße ist nicht gleich Dateigröße. Sie können (und sollen sogar) große Bilder nutzen und damit Ihren Content anreichern. Halten Sie jedoch die Dateigröße möglichst gering, um die Ladezeit nicht unnötig zu vergrößern. Die Ladegeschwindigkeit ist ein wichtiger Rankingfaktor.

  • Nutzen Sie Möglichkeiten der Datei-Komprimierung und optimieren Sie die Dateigröße von hoch-auflösenden Bildern.
  • Verwenden Sie JPG, PNG, GIF oder auch SVG, je nach Anforderung.
  • Die URL des Bildes spielt eine Rolle: Verwenden Sie deshalb eine thematische geordnete Ordnerstruktur

Meta-Daten für verbesserte Funktionalität & Suchmaschinen-Optimierung

Suchmaschinen entnehmen Bildinformationen aus Meta-Daten, Dateiname und Titel. SEO beginnt somit beim Dateinamen: er gibt erste Informationen zum Bild. Der Alt-Text dient auch der Barriere-freiheit und erscheint, wenn Bilder nicht angezeigt werden können. Wählen Sie sprechende Dateinamen. Optimal: ein relevantes Keyword.

  • Umschreiben Sie im Alt-Attribut das Bild noch näher als im Dateinamen oder im Title-Tag.
  • Der Bildtitel dient vor allem der Verbesserung der Usability. Sie können den Dateinamen wählen oder sich am Haupt- Keyword orientieren.
  • Benutzen Sie bei Dateinamen keine Sonder- oder Leerzeichen. Mehrteilige Dateinamen trennen Sie am besten mit Bindestrichen: roter-apfel.

Das Bild im richtigen Kontext

Mit Bildmaterial können Sie lange Texte aufwerten und für Abwechslung sorgen. Doch Bilder sollten nicht überhand auf Ihrer Website nehmen. Auch der Kontext ist wichtig: Suchmaschinen bevorzugen Bilder zu Inhalten, deren Keywords zur Sucheingabe des Users passen.

  • Wählen Sie aktuelles Bildmaterial passend zum Inhalt. Für das Ranking eines Bildes spielt seine Text-Umgebung eine große Rolle.
  • Sie können Ihrem bestehenden Content aktuelle Fotos und Videos hinzufügen, um diesen zu aktualisieren.

25 Tipps zur Suchmaschinen-Optimierung

Checkliste für Online-Bildmaterial:

  • Online Bildmaterial Checkliste
  • Gängige Dateiformate fürs Web: JPG, PNG, GIF und SVG
  • Dateiname: Keywords verwenden, keine Leer- oder Sonderzeichen
  • Alt-Text: Beschreibung des Bilds inkl. Keywords
  • Fotomaterial soll zu den CI-Richtlinien passen & eigene Bildsprache aufbauen
  • Urheberrecht beachten
  • rechtliche Hinweispflichten (bei Bildmaterial) beachten
  • schriftliche Einverständnis- erklärung bei den auf Bildern abgebildeten Personen einholen
  • Auch Landkarten, Filme und Musik sind urheberrechtlich geschützt

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