Wie Digital Healthcare die Patient:innenreise unterstützt.

Im Mittelpunkt des Gesundheitswesens stehen die Patient:innen. Und genau darum geht es bei unseren Digital Healthcare Lösungen für Gesundheitsbetriebe: das (medizinische) Fachpersonal sowie die Organisation soll durch Digitalisierung optimal unterstützt werden. So steht der Mensch im Mittelpunkt. Mit dem ersten Kontaktpunkt einer:s Patient:in beginnt die Patient Journey.

Digitale Patient:innen-Reise: Patient:innen im Fokus!

Wie die "Customer Journey“ einen gesamten Kaufprozess eines:einer Kund:in in den verschiedenen Phasen beschreibt, so beschreibt die "Patient Journey“ die Reise der:des Patient:in. Jeder kennt es sicher aus der persönlichen Situation: die Reise als Patient:in beginnt mit den Symptomen, der Suche nach Lösungswegen, der Informationsbeschaffung und Terminvereinbarungen bei Ärzten und medizinischen Einrichtungen. Die Reise geht weiter mit Diagnose und Behandlung und schließt mit Genesung und Gesundheit ab. Dabei spielen die Digitalisierung und die einzelnen Schnittstellen eine bedeutende unterstützende Rolle.

Durch praxisgerechte Digitalisierungslösungen wird das Service für Patient:innen enorm gesteigert und die Patient:innen- und somit Kundenzufriedenheit verbessert. Besonders die Kontaktpunkte und Schnittstellen zwischen digitaler und realer Welt spielen eine zentrale Rolle. Diese gilt es optimal zu gestalten und an die Anforderungen der Patient:innen, des (medizinischen) Fachpersonals und der Administration anzupassen. Genau das ist unser Anspruch des Competence Centers Digital Healthcare by MP2 IT-Solutions.

Patient Journey – die Reise der Patient:innen

Die Stärke des Modells der "Patient Journey": Patient:innen werden als Kunden gesehen. Sie haben individuelle Bedürfnisse, stellen individuelle Anforderungen und informieren sich im Web, in Printmedien oder im Bekanntenkreis vorab über eine Gesundheitseinrichtung. Es wird versucht, die Reise eines:einer Patient:in und die Berührungspunkte mit einem Gesundheitsbetrieb – auch virtuell – aus der Sicht der:des Patient:in dazustellen. Durch diese Patientenorientierung werden Services und Leistungen für Patient:innen, der Kommunikationsfluss und Datenaustausch systematisch analysiert und verbessert. So wird der Mensch mit seinen Anforderungen in den Mittelpunkt gestellt.

Wir dürfen vorstellen: Unser Beispielpatient Karl H. (78) nimmt nach einem Sturz eine orthopädisch Reha in Anspruch. Wie digitale Kontaktpunkte in der Patient:innen-Reise zusammenspielen, wird hier gezeigt.

Wie praxisorientierte Digitalisierungslösungen die Patient:innenreise unterstützen, zeigen wir anhand eines Praxisbeispiels. In unserem Beispiel nimmt der (fiktive) Patient Karl einen Reha-Aufenthalt in Anspruch. In der moderne Haltung sind Patient:innen als Kunden zu sehen. Gerade der Bedarf an medizinischer Reha wird aufgrund des demografischen Wandels weiter steigen, damit erhöhen sich auch die Anforderungen an medizinische Einrichtungen und Systeme. Mit den richtigen digitalen Services und Informations- sowie Kommunikationslösungen können Gesundheitsbetriebe jetzt und auch in Zukunft die Kundenzufriedenheit steigern.

Aufgrund des demografischen Wandels steigt der Bedarf an medizinischer Reha. Damit erhöhen sich die Anforderungen an Gesundheitsbetriebe. Digitale Systeme unterstützen, sodass der Mensch im Mittelpunkt stehen kann.

Reisestation 1: Website oftmals erster Touchpoint

So, wie sich die Vorkaufphase in einem Kaufprozess mit der Informationsbeschaffung beschäftigt, so beschäftigt sich der:die Patient:in und/oder die Verwandten mit Recherchen und Vorbereitungen. Diese Phase findet bereits überwiegend digital bzw. mit Unterstützung digitaler Medien statt.

Die digitale Patient:innen-Reise beginnt daher oft im Internet: In unserem Beispiel stößt Karl bei der Web-Recherche auf das Angebot einer Reha-Einrichtung ganz in der Nähe seines Wohnorts. Karl braucht nach einem Sturz eine orthopädischen Rehabilitation. Jetzt hat er eine Zusage für einen Reha-Aufenthalt erhalten und informiert sich auf der Website der Gesundheitseinrichtung über den geplanten Aufenthalt, über Therapien und darüber, wann und wo er beim Aufnahmetag zu sein hat. Gemeinsam mit seiner Frau Hanni lesen sie sich ein, informieren sich und planen den Ankunftstag.

Die Web- & App-Agentur von MP2 IT-Solutions ist auf professionelle Websites spezialisiert. Neben Usability und Barrierefreiheit stehen funktionale und sichere Lösungen im Mittelpunkt des Schaffens der Agentur. Hanni und Karl schätzen die Benutzerfreundlichkeit des Webangebots der Reha-Einrichtung und sind jetzt top-informiert.

Reisestation 2: Plattformen für schnellen Datenaustausch

Karl und seine Frau Hanni sichten die Befunde und medizinischen Unterlagen, die sie digital auf der Patient:innen-Online-Plattform infomed.Portal einfach und sicher hochladen.

Karl hat viele Unterlagen, wie Diagnosen, Arztbriefe, Blutbefunde und noch vieles mehr. All diese Unterlagen und Infos werden im Rehabetrieb benötigt, um die passende Therapie zu planen. Die moderne Gesundheitseinrichtung bietet infomed.Portal, eine Online-Plattform für Patient:innen, an. Dort können sich die Patient:innen konkret über Details informieren und bereits vor dem Aufenthalt die nötigen Daten und Unterlagen eingeben und hochladen. Das ist sicher und einfach – und beschleunigt den Aufnahmeprozess.

Dem (medizinischen) Fachpersonal stehen so die notwendigen Unterlagen bereits digital zur Verfügung. Alle relevanten Infromationen und Daten, die das medizinische und therapeutische Fachpersonal für die Behandlung und den Genesungserfolg benötigen, laufen im medizinischen Informationssystemen infomed.Cockpit zusammen. Das medizinische Informationssystem ist somit die interne Steuerzentrale im Gesundheitsbetrieb.

Für den professionellen Dokumentations- und Kommunikationsfluss braucht es gesamtheitliche IT-Lösungen, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. So können die vorerfassten Daten aus dem Online-Portal mit einem einzigen Knopfdruck in das medizinische Informationssystem übernommen werden. Ein großer Pluspunkt: es entfallen Doppeleintragungen sowie Übertragungsfehler durch das Abtippen von handschriftlich erfassten Fragebögen.

Dem medizinischen Personal stehen durch medizinische Informationssysteme und Tools alle relevanten Daten dort zur Verfügung, wo sie gebraucht werden.

Reisestation 3: Rascher Check-in dank Vorerfassung

Im Gesundheitsbetrieb angekommen, läuft der Check-in serviceorientiert und rasch ab, denn alle relevanten Daten sind bereits vorhanden. Therapie- und Behandlungsplan sind bereits abgestimmt. Das therapeutische Personal hat alle Daten auf einen Blick zur Verfügung, um das Rehabilitationsprogramm mit höchster Fürsorge und Kompetenz durchzuführen und eine schnelle Genesung von Karl zu gewährleisten.

Die weiteren Touchpoints mit einem Gesundheitsbetrieb verlaufen in einer festen Verzahnung von On- und Offline-Berührungspunkten. Eine reibungslose Interaktion mit einem Gesundheitsbetrieb – online und offline – ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Moderne Gesundheitsbetriebe müssen auf praxistaugliche Digitalisierungslösungen setzen, wo die einzelnen Kontakte und Informationsabfragen nahtlos ineinander übergreifen, sodass dem medizinischen Personal jene Information dann zur Verfügung stehen, wenn sie gebraucht werden.

Besonders bei interdisziplinären Gesundheitseinreichungen wie beispielsweise komplexen Reha-Zentren, ist eine Feinabstimmung zwischen den Fachabteilungen und behandelnden medizinischen Personal wesentlich. Und das hat auch Auswirkungen auf die Qualität der Behandlung, der angebotenen Leistungen und damit auch auf die Erfahrung des Kunden im Gesundheitsbetrieb.

Ein Beispiel für einfache digitale Unterstützung mit großem Nutzen: Mit Unterschriften-Pads können Dokumente gleich digital signiert werden. Das handschriftliche Unterschreiben und Scannen entfällt.

Reisestation 4: Mobile Apps für den Informationsfluss

Mobile Apps unterstützen Patient:innen bei ihrem Aufenthalt, indem die Kommunikation und Organisation auch am Smartphone erledigt werden kann. Karl fühlt sich sehr gut aufgehoben, die Patient:innen-App info.James fördert das Wohlbefinden und die Orientierung. Mit der App kann er jederzeit seine Behandlungspläne einsehen, Speisepläne auswählen und sich außerdem im Rehabetrieb zurechtfinden. Übersichtspläne liefern die nötige Orientierung. Bereits bei Ankunft wählt Karl einfach in der App seine gesunden Menüs für den  nächsten Tag. Zudem kann er Freizeitaktivitäten, die der Gesundheitsbetrieb seinen Patientinnen anbieten, gemäß seinem individuellen Bedürfnissen wählen. Das begünstigt den Genesungsprozess, denn Karl fühlt sich im Betrieb sichtlich wohl, gut aufgenommen und informiert.

Mit Apps wie info.James, die speziell auf Gesundheitsbetriebe zugeschnitten sind, kann das Service für Patient:innen enorm gesteigert werden. Durch die mobile Applikation, die auf Tablet und Smartphone funktioniert, können sich die Patient:innen rasch informieren, Termine buchen und Menüs entsprechend der individuellen Verträglichkeiten auswählen. Aber nicht nur das. Videos, Tipps zur Therapie und Genesung sowie Änderungen im Therapieplan können mittels App abgerufen werden. Das ist ein Service höchsten Grades auch für die ältere Generation, denn auf Benutzerfreundlichkeit und Accessibility wird bei info.James besonders geachtet.

Die Patient:innen-App info.James bietet Service und einfache Kommunikation im Gesundheitsbetrieb während eines Aufenthalts und darüber hinaus.

Reisestation 5: Nachbetreuung mit digitaler Unterstützung

Karl hat seinen Reha-Aufenthalt absolviert und das Service des Gesundheitsbetriebs genossen. Durch die zielgerichtete Therapien und Behandlungen ist er jetzt wieder fit. Die Nachbetreuung stellt einen wichtigen Aspekt im Genesungsprozess dar.

Digitale Tools bieten Möglichkeiten, um die Beziehung zu Patient:innen auch nach dem Aufenthalt zu pflegen, Feedback und Informationen über den Aufenthalt zu sammeln und den nachhaltigen Genesungserfolg nach dem Aufenthalt aufrechtzuerhalten – zum Wohle der Patient:innen. Patient:innen-Apps stellen nach dem Aufenthalt Videos, Tipps und Informationen bereit. Auch Online-Portale wie das infomed.Portal werden für die serviceorientierte Nachbetreuung eingesetzt.

Die Digitalisierung ist hier ein wesentlicher Schlüsselfaktor. Beispielsweise verbindet infomed.360 das medizinische Informationssystem mit vor- und nachgelagerten Services für Patient:innen als eine digitale Gesundheitsplattform einer Einrichtung.

Die richtigen Tools zur Nachbetreuung: Die Patient:innen-App info.James versorgt Karl nach dem Aufenthalt mit Übungsvideos, Tipps und Informationen. Hanni und Karl lieben die Übungen und halten sich gemeinsam fit.

Mit den richtigen digitalen Tools auf Erfolgskurs

Das Competence Center Digital Healthcare bietet medizinische Informationsprodukte und Software, die die Reise der Patient:innen ganzheitlich abdecken und perfekt aufeinander abgestimmt sind. Die Plattform infomed.360 wurde eigens dafür entwickelt, um jede einzelne Phase in der Kundenreise zu berücksichtigen.

Die einzelnen Anwendungen bestehend aus Apps, Online-Portalen und medizinischen Informationssystemen aus der infomed.360-Familie sind perfekt aufeinander abgestimmt, sodass reibungslosen, strukturierten und sicherer Austausch von Daten zwischen den Systemen gewährleistet wird. Dabei lassen sich auch einzelne Anwendungen wie die Patienten-App info.James für einen Gesundheitsbetrieb nutzen.

Unsere Digital-Healthcare-Experten. Ihre Ansprechpartner.

Persönliche Ansprechpartner im Competence Center Digital Healthcare by MP2 IT-Solutions (vlnr): Markus Bauer, Dominik Burger, Manfred Pascher und Christoph Kitzler.

Unsere Digital-Healthcare-Expert:innen unterstützen Sie bei der Auswahl und Implementierung des passenden Systems – ob einzelne Anwendungen oder gleich die gesamte Plattform: mit infomed.360 bieten Sie Patient:innen in Ihrem Gesundheitsbetrieb ein exzellentes Services.

Kontaktieren sie uns heute für ein unverbindliches, kostenloses Erstgespräch: mp2@mp2.at

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