Erfolgreich im Homeoffice: So gelingt der Arbeitsalltag von zu Hause

Aus aktuellem Anlass setzen viele Unternehmen jetzt auf Homeoffice. Voraussetzung dafür ist eine funktionierende IT, klare Informationsabläufe und die Einhaltung von Datenschutz sowie Informationssicherheit. Durch geeignete Tools kann auch im Homeoffice die Zusammenarbeit im Unternehmen sowie mit den Kunden produktiv erfolgen. Neben den technischen Voraussetzungen sind Selbstorganisation und effektive Kommunikation gefragt. 

Telekommunikation im Homeoffice – Tools & Tipps

Um auch abseits des Büros voll einsatzfähig zu sein, stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeiter*innen die notwendige Ausstattung für den mobilen Arbeitsplatz haben. Denken Sie an Kommunikationsmittel: funktioniert Video-Telefonie für virtuelle Meetings? Werden Telefonanrufe auf mobile Geräte umgeleitet? Mit VoIP (Internet-Telefonie) kann Ihr Team ganz einfach über das Notebook telefonieren – notwendig ist eine aufrechte Internetverbindung, ein Headset und die passende Hard- und Software.

Achten Sie bei Videocalls und virtuellen Meetings – mit internen und externen Teilnehmer*innen – auf Ihre Arbeitsumgebung. Testen und kontrollieren Sie die Position der Kamera und den zu sehenden Hintergrund. Und hier ein Tipp: Branden Sie wenn möglich Ihre Arbeitsumgebung und gestalten Sie sie entsprechend Ihrer CI-Richtlinien – platzieren Sie Ihr Logo.

MP2-Experte Reinhard Praunshofer

"Auch im Homeoffice steht die Teamarbeit nicht still. Nutzen Sie für virtuelle Meetings sowie für Team- und Projektorganisation geeignete Tools für die digitale Zusammenarbeit. Qualifizierte Business-Software-Lösungen bieten praktische und sichere Features, die den Austausch im Team vereinfachen."


Reinhard Praunshofer
IT-Systemberater

  • Microsoft Teams: eignet sich für eine professionelle Online-Zusammenarbeit. Dabei kann gechattet oder auch Videokonferenzen abgehalten werden. Dateien und Dokumente können ausgetauscht und auf einem gemeinsamen Ort gespeichert werden. Das Tool ist auch mobil, d. h. es ist auf Smartphone und Tablet durch eine App verfügbar.
  • Video-Conferencing mit Zoom: damit können Videokonferenzen, Webinare, Besprechungen und virtuelle Meetings abgehalten werden – mit bis zu 1.000 Teilnehmer*innen.

Sicheres Teleworking

Die gesamte Software und das Betriebssystem müssen auf dem aktuellem Stand sein. Installieren Sie die neuesten Sicherheits- und Softwareupdates oder klären Sie das mit Ihrem IT-Betreuer ab. Eine aktive Sicherheitssoftware sowie Virenschutz muss auf allen Geräten, die benutzt werden, um auf Unternehmensdaten zuzugreifen, vorhanden sein, zB  Notebooks, Tablets und Smartphones. 

Mit VPN-Diensten können Ihre Mitarbeiter*innen eine sichere Verbindung zum Unternehmensnetzwerk herstellen. Denken Sie auch an Geräteverschlüsselung und Passwortschutz, wenn Sie Ihren Mitarbeiter*innen Firmengeräte zur Verfügung stellen.

"Was jetzt ganz besonders wichtig ist: Unternehmen müssen Ihre Mitarbeiter*innen dafür sensibilisieren, dass die aktuelle Situation auch vermehrt von Cyberkriminellen ausgenutzt wird. Achten Sie besonders darauf, nur E-Mail-Anhänge von bekannten Absendern zu öffnen. Seien Sie speziell bei 'Info-Newslettern' zum Thema Corona und Bewerbungen besonders vorsichtig",  so Philip Marak Senior IT-Consultant & Experte für IT-Security.


Datenschutz & Informationssicherheit

Awareness-Schulungen von Mitarbeiter*innen sowie klare Vorgaben in Bezug auf Datenschutz und Sicherheit im Internet sind ein weiteres Muss. Sensibilisieren Sie Ihr Team und machen Sie auf mögliche Risiken aufmerksam, wie Spam-E-Mails, Passwortschutz, etc. Auch in Sachen DSGVO und Informationssicherheit muss Ihr Team ausreichend unterwiesen sein, damit Homeoffice sicher funktioniert. Zugriffsbeschränkungen sind ein zusätzlicher Sicherheitshebel.

Kundenbetreuung durch Fernwartung

Unsere Kunden kennen diese Arbeitsweise schon sehr gut. Mittels Fernwartung sind wir für Sie jederzeit bereit und lösen Ihre IT-Probleme.

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PS: Und zur Frage, ob ein Arbeitgeber einseitig Homeoffice anordnen kann: „Nein, grundsätzlich muss Homeoffice zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ausdrücklich vereinbart werden. Eine Anordnung durch den Arbeitgeber ist jedoch möglich, wenn eine diesbezügliche Vereinbarung im Arbeitsvertrag bereits enthalten ist oder sich darin eine sogenannte Versetzungsklausel findet, wonach man einseitig an einen anderen als den ursprünglich vereinbarten Arbeitsort versetzt werden kann. Der Arbeitgeber hat dann die allenfalls anfallenden Kosten (zB für Internet, Handy) zu übernehmen.“ Diese und noch mehr Fragen zum Thema Coronavirus beantwortet die Wirtschaftskammer als Anlaufstelle für Unternehmen.

Coronavirus: WKO-Anlaufstelle für Unternehmen

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