Digitale Barrierefreiheit – Chancen, Praxis & Perspektiven beim MP2 Business-Breakfast umfänglich betrachtet.

Am Mittwoch, den 28. Jänner 2026, lud MP2 IT-Solutions zum Business-Breakfast in die MP2 Innovation Lounge in Wien ein. Unter dem Titel „Digitale Barrierefreiheit – umfänglich betrachtet“ richtete sich das Event an Entscheidungsträger:innen, Expert:innen und Interessierte aus Wirtschaft, Verwaltung, IT und Gesellschaft, die sich mit inklusiven digitalen Lösungen auseinandersetzen. In entspannter Atmosphäre bei Croissant und Kaffee erhielten die Teilnehmer:innen fundierte Einblicke in die Bedeutung digitaler Barrierefreiheit – weit über gesetzliche Anforderungen hinaus, denn digitale Barrierefreiheit ist ein zentrales Zukunftsthema.


Ziel ist es, digitale Inhalte und Services so zu gestalten, dass sie von allen Menschen – unabhängig von Alter, Behinderung oder individuellen Einschränkungen – selbstbestimmt, gleichberechtigt und ohne zusätzliche Hürden genutzt werden können. Gleichzeitig steigert sie Benutzerfreundlichkeit, Reichweite und Qualität digitaler Lösungen für alle. Digitale Barrierefreiheit schafft somit nicht nur rechtliche Sicherheit, sondern inkludiert, verbessert Benutzerfreundlichkeit, erschließt neue Zielgruppen und stärkt nachhaltige digitale Strategien. Das Business-Breakfast bei MP2 IT-Solutions mit hochkarätigen Imulsgeber:innen bot wertvolle Impulse aus Praxis, Politik und Technologie und lud zum persönlichen Austausch und Networking ein.


Im Rahmen der Expert:innen-Talks teilten renommierte Persönlichkeiten ihre Perspektiven und Erfahrungen rund um barrierefreie digitale Lösungen:

„Wenn wir über ‚Zugang für Alle‘ sprechen, sprechen wir über unsere Zukunft. Das gilt umso mehr im digitalen Raum. Nur wenn alle mitmachen können, wächst etwas Starkes, Neues.“ sagte Wolfgang Kowatsch, Managing Director & Co-Founder von MyAbility.

Im Anschluss beleuchtete Lead Accessibility bei MyAbility, Laurenz Miller, aktuelle Anforderungen und Chancen aus Sicht der Accessibility-Praxis. Er sagt: „Digitale Barrierefreiheit ist nicht nur Gesetzesverordnung, sondern eine Chance – sie schafft besseren Zugang für alle Menschen, nicht nur für Menschen mit Behinderungen.“

Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, und Vorsitzende Präsidentin des Österreichischen Seniorenrates, bringt die Perspektive einer stetig wachsenden Nutzer:innengruppe ein. Sie sagt: „Digitale Barrierefreiheit schafft echte Chancengleichheit. Sie ist kein Nice-to-have, sondern ein Muss, weil sie darüber entscheidet, ob Menschen teilhaben können oder ausgeschlossen werden. Es muss immer der Mensch im Mittelpunkt stehen. Die Technologie dient den Menschen und nicht umgekehrt.“

Über die gesetzlichen und rechtliche Rahmenbedingungen gibt Sektionsleiter Martin Zach vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (Leiter der Sektion IV – Pflegevorsorge, Behinderten- & Versorungsangelegenheiten) einen perfekten Überblick und sagt: „Von Barrierefreiheit profitieren alle – nicht nur Menschen mit Behinderungen: Für einen kleinen Teil der Bevölkerung ist sie notwendig, für viele hilfreich, für alle aber komfortabel.“ Die Bedeutung von Gleichbehandlung fasst Christine Steger vom Sozialministerium als Anwältin für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderungen wie folgt zusammen: „Digitale Barrierefreiheit ist eine wesentliche Voraussetzung für Gleichberechtigung, da sie allen Menschen Zugang zu Informationen und digitalen Angeboten ermöglicht. Sie fördert Inklusion, indem sie bestehende Barrieren abbaut und sicherstellt, dass auch im digitalen Raum niemand aufgrund von Behinderungen oder individuellen Einschränkungen von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen wird.“ Ihre Tätigkeit ist für die gesamte Republik Österreich im Bereich der bundesgesetzlichen Zuständigkeit, organisationsrechtlich im Sozialministerium verankert.

Julia Kruselburger ist  Mitbegründerin & CEO von Independo sowie Mitglied der Special Interest Group Accessibility in ICT im Verband Österreichischer Software Innovationen (VÖSI), und gab beim Business-Breakfast Impulse zu Innovation und unternehmerischen Verantwortung. Sie sagt: „Für manche Menschen machen Technologien das Leben leichter – für andere machen sie Leben erst möglich. Als Gestalter:innen der digitalen Zukunft ist es unsere Verantwortung sicherzustellen dass genau diese Perspektiven in der Entwicklung mitgedacht und mitgestaltet werden.“

Technische Umsetzungsaspekte werden von Albors Askari, Certified WebAccessibility Expert und technischer Leiter der Web- & App-Agentur von MP2 IT-Solutions, sowie von Sabine Paukner, Head of UX & Design, praxisnah aufgezeigt. Sie gaben Tipps zur praktischen Umsetzung und was bereits bei der Konzeption von digitalen Lösungen zu beachten ist. Das Business-Breakfast zeigt auf, dass digitale Barrierefreiheit kein Nischenthema ist, sondern ein wesentlicher Qualitätsfaktor moderner digitaler Lösungen. Moderiert wurde das Business-Breakfast von Manfred Pascher und Gerlinde Macho, den beiden Gründern von MP2 IT-Solutions. Sie fassen das Event wie folgt zusammen: „Mit unserem Business-Breakfast möchten wir Bewusstsein schaffen und zeigen, dass digitale Barrierefreiheit viele Dimensionen hat – technisch, rechtlich, gesellschaftlich und wirtschaftlich. Unternehmen, die Barrierefreiheit von Beginn an mitdenken, investieren nicht nur in Compliance, sondern vor allem in bessere Nutzererlebnisse und nachhaltigen Erfolg. Der offene Austausch zwischen unterschiedlichen Disziplinen ist dabei entscheidend, um gemeinsam inklusive digitale Zukunft zu gestalten.“


Pressefoto

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(Fotocredit: MP2)

Bild vlnr: Manfred Pascher (Geschäftsführender Gesellschafter MP2 IT-Solutions), Sabine Paukner (Head of UX & Design MP2 IT-Solutions), Laurenz Miller (Lead Accessibility MyAbility), Dr. Gerlinde Macho (Unternehmensführung MP2 IT-Solutions), Wolfang Kowatsch (Co-Founder & Managing Director MyAbility), Ingrid Korosec (Präsidentin Österreichischer Seniorenbund & Vorsitzende Präsidentin Österreichischer Seniorenrat), Mag. Christine Steger (Anwältin für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderungen, Sozialministerium), Albors Askari, BSc (technischer Leiter Web- & App-Agentur von MP2), Sektionsleiter Mag. Martin Zach, LL.M (Leiter der Sektion IV – Pflegevorsorge, Behinderten- und Versorungsangelegenheiten im Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz)


Über MP2 IT-Solutions
MP2 IT-Solutions wurde 1999 von Gerlinde Macho und Manfred Pascher gegründet – das Credo: IT für Unternehmen – Lösungen für Menschen. Das IT-Unternehmen steht für Innovation und bietet IT-Leistungen in den Bereichen Infrastruktur, IT-Security sowie Software-, Web- und App-Entwicklung. Das Unternehmen ist mehrfach ausgezeichnet und zertifiziert. Im Jahr 2024 wurde ein Charity-Kunstprojekt gemeinsam mit ARTCARE initiiert – mehr darüber: www.mp2.at/momo.

Rückfragehinweis
MP2 IT-Solutions GmbH – www.mp2.at/presse
Dr. Gerlinde Macho, CMC – Unternehmensführung & -beratung
gerlinde.macho@mp2.at, Tel.: +43 664 150 25 09

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